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Allgemein


Die Almwirtschaft wurde schon in vorgeschichtlicher Zeit betrieben. Zuerst beweidete man Flächen, die von Natur aus waldfrei waren, oder von Lawinen freigehalten wurden. Besonders die Talböden der Seitentäler waren ideal für die Almwirtschaft geeignet, ohne dass aufwändig gerodet werden musste. Über das Almjur-, Kaser- oder Alperschonerjoch zogen die Hirten ins jeweilige Almgebiet.
 
Bereits während der Römerzeit betrieben die Romanen, die sich im Alpenland niederließen, Almwirtschaft. Sie waren auch die Lehrmeister für die später zugewanderten germanischen Völker. Die meisten Almnamen gehen auf die romanische Sprache zurück: Dawin, Verpeil, Ganatsch, Giggl, Gampernun, Verwall.